Für Wettbewerbe und den Weg zum eigenen Buch
Eine gute Kurzgeschichte ist der schnellste Weg, das Schreiben wirklich zu lernen. Sie ist kurz genug, um sie zu beenden. Und lang genug, um alles zu enthalten, was einen Roman trägt: Figuren, Spannung, ein Ende, das sitzt. In diesem Kurs bringen dir drei Autorinnen und Lektorinnen bei, wie das geht.

Vielleicht kennst du das: Du hast Ideen, du hast angefangen, irgendwo liegt ein Ordner mit Anfängen. Aber fertig wird selten etwas. Und wenn doch, weißt du nicht, ob es gut ist.
Dann liest du eine Ausschreibung. Die Bedingungen passen, das Thema reizt dich. Du schickst nichts ein, weil du dir nicht sicher bist.
Das Problem ist meistens nicht das Talent. Es ist, dass niemand dir gezeigt hat, wie eine Kurzgeschichte gebaut wird und woran man merkt, dass sie funktioniert.
Eine Kurzgeschichte lässt sich in Wochen abschließen, nicht in Jahren. Und nur an fertigen Texten lernt man.
Wettbewerbe, Anthologien und Zeitschriften nehmen kurze Texte. Damit hast du eine Bühne, lange bevor ein Roman fertig ist.
Figur, Perspektive, Spannungsbogen, Ende: In der Kurzgeschichte steckt dasselbe Handwerk wie im Roman, nur auf zwanzig Seiten statt vierhundert.
Veröffentlichte Kurzgeschichten sind das, was du einem Verlag oder einer Agentur zeigen kannst, wenn du irgendwann mit einem Buch kommst.
Der Kurs führt dich vom ersten Impuls bis zur fertigen, überarbeiteten Geschichte und danach weiter zu Wettbewerben, Anthologien und Veröffentlichung. Du arbeitest in deinem Tempo. Jede Lektion hat ein Video und meistens ein Handout mit Übung.
Wer wir sind und wie du mit dem Kurs arbeitest
Lernziele und Arbeitsweise des Kurses
Vorstellung Eva Maria Nielsen
Vorstellung Jennifer B. Wind
Merkmale, Länge und die Verwandtschaft der kurzen Formen
Was ist eine Kurzgeschichte?
Konzentration, Verdichtung, Wendepunkt, offenes Ende
Andere kurze Textformen
Wie lang muss eine Kurzgeschichte sein?
Micro-Fiction: Minigeschichten schreiben
Von der Alltagsbeobachtung zur tragfähigen Idee
Inspiration im Alltag finden
Freewriting, Cluster, Impulswörter
Emotionen und Konflikte als Ausgangspunkt
Themenwahl mit Tiefgang
Wie komme ich in die Umsetzung?
Die perfekte Szene finden
Wer erzählt und warum es uns berührt
Mehr als ein Name: Figuren entwickeln
Wer hält die Kamera? Perspektive
Zeig die zitternde Hand: Vom Behaupten zum Zeigen
Wie Atmosphäre entsteht und Details tragen
Der Ort weiß mehr als die Figur
Das Ding, das bleibt
Stilmittel und ihre Wirkung
Der Bogen, der die Leserschaft hält
Der gespannte Bogen
Kurzer Atem, langer Blick: Tempo
Die Leserschaft von Anfang an fesseln
Spannungsaufbau im kleinen Raum
Subtext in der Kurzgeschichte
Die verdeckte Karte: Vom Wendepunkt zum offenen Ende
Aus dem Rohtext wird eine Geschichte
Noch einmal von vorn
Selbstlektorat von Kurzgeschichten
Ratekrimi, Serie und Verfilmung
Ratekrimis schreiben und veröffentlichen
Kurzgeschichten in Serie schreiben
Kurzgeschichten und ihre Verfilmungen
Wettbewerbe, Anthologien und dein Netzwerk
Schreibwettbewerbe und Ausschreibungen meistern
Kurzgeschichten veröffentlichen durch Vernetzung
Eine Anthologie veröffentlichen
Im Kurs wirst du wunderbar durchgeführt:

Ilka kommt vom Lektorat. Sie zeigt dir, was eine Kurzgeschichte im Kern ausmacht, wie du zu Ideen kommst, die tragen, und wie du deinen eigenen Text danach so überarbeitest, dass er standhält.

Eva Maria arbeitet an den Stellen, an denen Texte kippen oder tragen: Figuren, Perspektive, Atmosphäre, Spannungsbogen, das Ende. Ihre Lektionen sind das Handwerkszeug im engeren Sinn.

Jennifer schreibt Krimis und Kurzgeschichten und kennt den Betrieb von innen. Sie erklärt dir Subtext und Spannung genauso wie Wettbewerbe, Ausschreibungen und den Weg in die Veröffentlichung.
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Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als den, an dem du anfängst. Neun Module, drei Dozentinnen, dein Tempo.